Zwischen Essen und Köln

Kölner Freudenkind möchte studieren
Andere Wünsche musste es erst noch decodieren
Beworben in Frankfurt, in Münster, in Köln und in Essen
Ich bleibe in Köln, alles andere könnt ihr vergessen
Nicht so schnell meine Gute
Das Leben folgt seiner ganz eigenen Rute
Und auch wenn du auf „neu berechnen“ klickst,
Ist es jetzt ein neuer Takt, in dem du tickst
Die Zusage von Köln blieb schweren Herzens aus
Ich fuhr zum immatrikulieren nach Essen raus
Das ist nicht schlimm, ich darf studieren
Versuchte ich mich affirmativ zu manipulieren
Plötzlich bin ich Heidi in Frankfurt am Main,
Verloren wie Hänsel ohne Steine,
Möchte ich hier sein?
Ist diese Stadt meine?
Doch ich liebe was ich hier tue
Trotzdem lässt mir die Sehnsucht nach Köln keine Ruhe

Manchmal geht es bergab und manchmal geht es bergauf
Kein Grund zu kapitulieren, wir stehen einfach wieder auf
Es sind die Hochs und Tiefs im Leben,
Die dir den Sinn zum weiter machen geben
Ich frage dich ganz aufrichtig,
wäre es sonst nicht schrecklich langweilig?
Also lasst uns weiter machen
Lasst uns das schöne im Leben betrachten
Geschichten schreiben, von denen wir gerne erzählen
Fehler und Glück für unser wachsendes Buch erwählen
Lasst uns leben
Lasst uns den Menschen die wir lieben etwas geben
Lasst uns lachen und weinen
Lasst uns jedes Wort was wir sagen auch meinen
Lasst uns einfach wir selber sein
Denn dafür ist das Leben da
Zum probieren und lachen
Zum auf die Schnauze fallen und Fehler machen
Sei du selbst

Mit der Immatrikulation kam ein Umzug
Denn Tag für Tag Pendler sein, das tut nicht gut
Mut und Träume im Gepäck
Essen, wo hast du dein Lächeln versteckt?
Wir wurden nie richtig miteinander warm
Und doch besitzt du einen Grund, warum ich zu dir kam
Es wäre undankbar dir nicht zu sagen, du bürgtest auch Glück
Das Studium war für mich ein wichtiges Puzzlestück
Fleißig schreibe ich weiter an der Geschichte meines Lebens
Sich sehnen nach Dingen die nicht sind, ist doch vergebens
Trotzdem ist es manchmal schwer
Ich gab die Heimat nur weinenden Herzens her
So werde ich abends in Essen zu Heidi, Heidi in Frankfurt am Main
Und frage mich, möchte ich hier wirklich sein?
War es richtig zu gehen?
Oder muss ich mir vielleicht einen Fehler eingestehen?

Manchmal geht es bergab und manchmal geht es bergauf
Kein Grund zu kapitulieren, wir stehen einfach wieder auf
Es sind die Hochs und Tiefs im Leben,
Die dir den Sinn zum weiter machen geben
Ich frage dich ganz aufrichtig,
wäre es sonst nicht schrecklich langweilig?
Also lasst uns weiter machen
Das schöne im Leben betrachten
Geschichten schreiben, von denen wir gerne erzählen
Fehler und Glück für unser wachsendes Buch erwählen
Lasst uns leben
Lasst uns den Menschen die wir lieben etwas geben
Lasst uns lachen und weinen
Lasst uns jedes Wort was wir sagen auch meinen
Lasst uns einfach wir selber sein
Denn dafür ist das Leben da
Zum probieren und lachen
Zum auf die Schnauze fallen und Fehler machen
Sei du selbst

So habe ich die letzten Monate zwischen zwei Stühlen gesessen,
Mit zwei Herzen in der Brust, eines für Köln und eines für Essen
Wie schreibe ich die Geschichte nur weiter?
Ich habe verfolgt was ich machen wollte
Flucht nach vorn, sage ich also heiter
Denn seine Träume verfolgen, ist das was man im Leben machen sollte
Dass diese auch Wehmut mit sich bringen
Davon kann ich inzwischen ein altbekanntes Liedchen singen
Trotzdem war es richtig diesen Schritt zu gehen
Denn ich kann auch gute Veränderungen bei mir sehen
Veränderungen, die ich nicht möchte missen
Und das ist neben all den Zweifeln und Sehnsüchten gut zu wissen
Ich habe mich weiter entwickelt und darauf bin ich stolz
Danke Essen, du warst mein fehlendes Streichholz
Ich musste mich an dir reiben um zu brennen
Ich lernte mich ein ganzes Stückchen besser kennen
Meinen Weg habe ich sicher noch nicht endgültig gefunden
Doch ich freue mich ihn weiter zu erkunden

Manchmal geht es bergab und manchmal geht es bergauf
Kein Grund zu kapitulieren, wir stehen einfach wieder auf
Es sind die Hochs und Tiefs im Leben,
Die dir den Sinn zum weiter machen geben
Ich frage dich ganz aufrichtig,
wäre es sonst nicht schrecklich langweilig?
Also lasst uns weiter machen
Das schöne im Leben betrachten
Geschichten schreiben, von denen wir gerne erzählen
Fehler und Glück für unser wachsendes Buch erwählen
Lasst uns leben
Lasst uns den Menschen die wir lieben etwas geben
Lasst uns lachen und weinen
Lasst uns jedes Wort was wir sagen auch meinen
Lasst uns einfach wir selber sein
Denn dafür ist das Leben da
Zum probieren und lachen
Zum auf die Schnauze fallen und Fehler machen
Sei du selbst

Tränen werde ich sicher auch weiterhin hier und da vergießen
Aber das bedeutet nicht, die schönen Moment nicht umso mehr zu genießen
Ich schreibe weiter an der Geschichte, die sich mein Leben nennt
Sie besteht aus Hochs und Tiefs, die jeder kennt
Doch ich freu mich drauf,
Denn vielleicht ist gerade das die Würze die das Leben braucht.

Hanna Pitsch, April 2015

 

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